UV-Belichtungsgerät

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Abb. 1 - Das Belichtungsgerät in Betrieb

Manch einer wird sich fragen: "Wozu braucht man so etwas?" Demjenigen soll hier geholfen werden. Dieses Gerät hilft ungemein bei der Herstellung von Platinen (gedruckte Schaltungen).

Es gibt Leiterplattenmaterial, dessen Kupferseite mit einem Fotolack beschichtet ist. Dieser Lack muss vor dem Ätzen der Platine genau dort entfernt werden, wo das Kupfer verschwinden soll. Der Vorteil bei diesem Lack ist, dass er sich nach der Bestrahlung mit UV-Licht sehr leicht mit einer Base (gegenteil von Säure) ablösen lässt.

Soweit ist das vermutlich jedem klar. Nur wie schützt man die Stellen die nicht weggeätzt werden sollen vor dem UV-Licht? Das erledigt die "Vorlage" für uns. Die Vorlage ist nichts weiter, als das Layout ausgedruckt auf transparenter Folie. Diese Folie legt man zwischen UV-Röhren und Leiterplatte. Für diesen Zweck ist über den Röhren eine Glasplatte angeordnet. Da die Vorlage ohne Zwischenräume auf der Leiterplatte aufliegen muss, ist das Gerät mit einem Deckel versehen, der die Platine fest auf der Glasplatte fixiert.

 

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Abb. 2 - So siehts mit geschlossenem Deckel aus

Da es ziemlich wichtig ist die Platine nur eine bestimmte Zeit lang zu belichten, wurde noch ein Timer eingebaut, der die UV Bestrahlung nach einer vorher eingestellten Zeit automatisch beendet. Abbildung 1 zeigt den Belichter in seiner vollen Pracht.

Auf Abbildung 2 sieht man den Belichter nochmal von Nahem. Rechts und links am Gehäuse sitzen die beiden Schnappverschlüsse, die dafür sorgen, dass der Deckel fest auf die zu belichtende Platine drückt. Das Gewicht allein würde nicht reichen da er nur aus 8mm Pappelsperrholz besteht.

Ausserdem sieht man das Display im eingebauten Zustand. Rechts daneben sitzen 4 Taster mit denen das Gerät bedient wird. Links neben den beiden Siebensegmentanzeigen steckt das Flachbandkabel an der Platine, welches das Display mit dem Microcontroller verbindet.

 

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Abb. 3 - Ein Blick in die Innereien

Was ganz offensichtlich noch fehlt ist eine Frontplatte, nur leider sind das so Sachen auf die man keine Lust mehr hat, wenn das Ganze endlich funktioniert und einem schon wieder 1000 andere Ideen durch den Kopf geistern.

Egal!! Ich gelobe Besserung ;-) Also weiter im Text.

Abbildung 3 mal oben ohne, na wenn das nix ist oder? OK was sieht man jetzt: Unten links sitzt die Steuerung rechts daneben die Elektronik für die Neonröhren. Darüber befindet sich der Lichtkasten mit den 3 UV-Röhren - jede jeweils mit 8Watt Leistung. Links und rechts neben dem Lichtkasten ist noch etwas Platz für die Verdrahtung.

Die Grundplatte besteht aus 15mm Kiefernholz. Der Rest ist aus 6mm Sperrholz gemacht. Zusammengehalten wird das ganze mit Holzkaltleim. Der Deckel ist sehr elegant mit zwei Scharnieren aus dem Baumarktsortiment befestigt.

Oben sieht man den Noppenschaumgummi am Deckel. Der verhindert sehr wirksam, dass die Platine oder die Vorlage herrumrutschen.

 

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Abb. 4 - Der Deckel mit eingesetzter Glasscheibe

Hier links (Abb.4) sieht man jetzt die obere Gehäuseabdeckung mit der eingesetzten Glasscheibe. Die Scheibe stammt von einem alten Bilderrahmen, der noch im Keller rumstand und wurde mit einem Glasschneider auf die richtige Grösse gebracht.

Man erkennt auch die Dreiecksleisten die das gesamte Gehäuse zusammenhalten. Die Abdeckung wird auf das Teil mit der Elektronik gesetzt und dann links und rechts mit je zwei Schrauben, die in die Grundplatte gedreht werden, fixiert.

Die Abmessungen sind so gewählt, dass der Drahtverhau und die Platinen nicht zu sehen sind. Die Glasscheibe gewährt nur in den Kasten mit den 3 UV-Röhren Einblick.

 

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Abb. 5 - Das Display und die Taster

Unten in der Mitte ist der Ausschnitt für das Display, rundherum sitzen insgesamt vier Schrauben auf die das Display aufgesteckt und festgeschraubt wird. Dazu sind in die Platine vier passende Löcher gebohrt worden, wie man auf dem Bild 5 erkennen kann.

Auf dieser Platine sitzen die zwei Doppelsieben- segmentanzeigen, ein 2x10 poliger Wannenstecker und die 4 besagten Taster. Die Segmente A-G sind alle parallel geschaltet und da jedes Segment eine gemeinsame Anode hat, also ingesamt 4, lässt sich das Ganze hervorragend im Zeitmultiplexbetrieb ansteuern. Durch diese Methode lassen sich kostbare Ports am Microcontoller einsparen. 11 Ports braucht man so im Gegensatz zu den sonst 32 nötigen Ports.

 

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Abb. 6 - Layout/Lötseite des Displays

Angezeigt werden Minuten(links) und Sekunden(rechts) jeweils auf einer der beiden Anzeigen. Zur Trennung leuchtet der rechte Dezimalpunkt der linken Anzeige dauerhaft. Die Taster haben folgende Funktionen. Mit dem Oberen stellt man die Minuten mit dem darunter die Sekunden. Der dritte Taster startet den Counter und schaltet die UV-Röhren ein. Mit dem Untersten kann man den Belichtungsvorgang vorzeitig abbrechen, was durch einen Reset des Controllers erreicht wird.

Auf Bild 6 ist die Platine des Displays von unten zu sehen. Die wurde bereits mit dem UV Belichter hergestellt nur eben mit Stopuhr und der Hand am Netzstecker.

 

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Abb. 7 - Das Gehirn

Bild 7 zeigt das Herzstück dieses Gerätes. Auf dieser Platine sitzen das Netzteil, das Relais zum Schalten der Röhren und der Mikrocontroller. Der Controller ist der AT90S4433. Das ist eine 8bit MCU von Atmel im RISC Design, auch bekannt unter dem Kürzel AVR. Einige Technische Details des Controllers:

  • 4kByte Flash
  • 128Byte SRAM
  • 256Byte EEPROM
  • 20 I/O Lines
  • Bis zu 8MHz(MIPS)
  • 32 Arbeitsregister

 

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Abb. 8 - Layout/Lötseite der Controllerplatine

Die AVR´s sind moderne Mikrocontroller. Sie sind hochsprachenoptimiert und In System Programmable. Das heisst man kann das Programm verändern, ohne den Chip aus der Schaltung entfernen zu müssen. Ein grosser Vorteil ist ausserdem, dass man zum Löschen des Programmspeichers keine UV-Löschlampe benötigt.
Weitere Infos findet Ihr auf der Atmel Homepage.

Nach der kleinen Exkursion ins Reich der Mikrocontroller, wieder zurück zu diesem Projekt.

Auf Bild 8 ist die Platine nochmal von unten zu sehen. Auch sie entstand mit Hilfe des UV Belichters.

 

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Abb. 9 - Die Treiber der UV-Röhren

Eins der grössten Probleme während der Entwicklung war die Frage: "Wie soll man die UV-Röhren betreiben?" Die Standardmethode mit Drossel und Starter fiel von vornherrein aus, wegen Platzbedarf und Gewicht dieser Lösung. Ein Betrieb im Niedervoltbereich mit einer passenden Transverter Schaltung war zu teuer. Die endgültige Lösung ist so genial wie einfach, auch wenn sie nicht auf meinem Mist gewachsen ist.

Für meine Zwecke mussten 3 Energiesparlampen ihr leben lassen.

 

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Abb. 10 - Anschluss der Röhren

Nach einer recht dreckigen Obduktion, lag die Elektronik aus dem E27 Sockel vor mir. Ein kurzer Test bestätigte die Funktionstüchtigkeit dieser Methode und nach einer Weile hatte ich auch die anderen 2 Platinen entfernt. Diese wurden jetzt auf ein Stück Lochrasterplatine montiert und mit passenden Anschlüssen versehen. Das Ergebniss seht Ihr auf Bild 9.

Die letzte Hürde war jetzt die elektrische Verbindung an den Röhren. Da ich mal gehört hatte das solche Röhren auch irgendwann kaputt gehen können, musste eine lösbare Verbindung her. Schraubklemmen für Printmontage zeigten sich hier als überraschend tauglich, wie auf Bild 10 zu sehen ist.

 

Updates:

09.09.2007 - Die automatische Rückstellung wurde von den Bugs befreit und funktioniert nun einwandfrei. Sie wurde auf dem AT90S4433 und AtMega8 für _min und _sek getestet.

24.12.2005 - Der Quellcode enthält jetzt zusätzlich eine Version, in der der letzte eingegebene Startwert nach dem Durchlauf wieder automatisch gesetzt wird. Die Dateien enden mit _automatische_Rückstellung.

22.08.2005 - Der Quellcode enthält jetzt beide Versionen der Zeiteinstellung. Es gibt die Datei mit der Endung _min (99 min 59 sek) und die Datei mit der Endung _sek (99 sek).

11.10.2003 - Es hat sich gezeigt, daß der Controller ab und zu beim Starten der Röhren abstürzte. Das wurde durch folgende Maßnahmen verbessert. Als erstes kam noch ein zweiter 100nF Kondensator in die Versorgungsleitung des Controllers. Es war zwar schon einer drauf, der Neue sitzt diesmal aber unmittelbar neben dem AVR. Außerdem wurden die Störungen die am Schaltkontakt des Relais entstehen durch ein RC-Glied unterbunden. Das RC-Glied ist eine Reihenschaltung aus einem Widerstand 100Ohm/1Watt und einem Kondensator 150nF/630V~. Es wird parallel zum Schaltkontakt geklemmt.

09.06.2003 - Ein paar Änderungen an der Software hats gegeben. Da es sich gezeigt hat, daß Belichtungszeiten über 99 Sekunden unnötig sind, wurde die Belegung der Anzeige verändert. Auf der linken Siebensegmentanzeige stehen jetzt die Sekunden und auf der Rechten die Hundertstel. Aus diesem Grund hat sich auch die Funktion der Taster verändert. Der Taster mit dem vorher die Minuten gestellt werden konnten, stellt jetzt die Zehnerstelle der Sekunden. Ausserdem wurde das Programm auf den internen Timer umgestellt. Vorher wurde der Zeittakt durch eine Pausenschleife generiert. Wir bieten den Sourcecode jetzt zum Download an.

Dateien zum Projekt:
Schaltplan als gif (31kB)
Layout als zip (117kB)
Sourcecode At90S4433 als zip (10kB)
Sourcecode AtMega8 als zip (10kB)

Kommentare:

Wolfgang Beerhold am 17.02.2013 - 21:44
Hallo,

hier meine Frage zum Timer:
Welche Abmessungen haben die 2 Leiterplatten?

MfG. W. Beerhold

Constantin am 04.05.2011 - 23:34
Hi Swod,

bin durch Zufall auf diese Seite gelangt als ich den Gedanken verfolgte 4 UV-C Röhren mit einem Vorschaltgerät zu starten, hab mich davon mittlerweile verabschiedet. Aber ich such auch noch nach jemanden der sich nicht nur mit Informatik sonder auch mit Elektronik im Sinne von Mikrochips auskennt. Mein Ziel ist es einen LC-Display mit 5 mal Siebensegmentanzeigen mit einem Chip, den C-Control oder dem Pc auszuwerten. Wenn du da eine konkrete Vorstellung hast könnte die mir viellei

swod am 25.09.2010 - 17:52
Hallo Salih,

ich verstehe Dein Problem nicht so ganz. Willst Du an den geschalteten Ausgang die LED's dranhängen?

Gruß
Swod

salih am 24.09.2010 - 22:36
hi ich brauche 12 volt timer für 50 uv led,s belichter

Frank am 10.06.2009 - 13:14
Hallo Swod.

Da ich Deine Mail-Adresse nicht finden kann hier meine:

frank.schierjott@gmx.de

Gruß
Frank

Swod am 10.06.2009 - 12:14
Hallo Frank,

an sich ist das kein Problem. Melde Dich bitte bei mir direkt per Mail, um Details klären zu können. Würde hier etwas zu weit führen und die Kommentare etwas aufblähen.

Gruß
Swod

Frank am 10.06.2009 - 11:33
Hallo Swod.

Ist es möglich einen programmierten Mikrocontroller zu bekommen? Am entsprechenden Unkostenbeitrag sollte es nicht scheitern.

Gruß
Frank

Dennis Wolf am 21.07.2008 - 00:51
Hi!

Was hast Du zwischen die Platine und dem Holz gemacht wegen der Brandgefahr?

Danke!

Gruß

Dennis

Mario am 02.12.2007 - 21:40
Hallo,

ein gelungenes Projekt.
Da ich beim Programmieren noch nicht so weit bin hätte ich
eine frage zum Ausgang der das Relai schaltet.
Ist es viel aufwand den Ausgan am beginn und ende der ablaufenden Zeit für ca. 1 Sekunde zu schalten?

Vielen Dank im Voraus!

PS: Kann man sich auf der Seit wo anmelden, hab nähmlich nichts gefunden.

heinrich am 02.11.2007 - 23:12
"Abwaertszaehler_min_automatische_Rückstellung" hat doch ein
Bug!
1-Es fängt an immer mit 40sek. egal was man vorgibt
2-sekunden kann man nur in bereich 40-42 sek. einstellen.
"Abwaertszeaeler_sek_aut.... funzt reibungslös.

heinrich am 01.11.2007 - 14:43
Hallo, habe das Gerät nachgebaut,allerdings angepast an
andere bauteile (LED,treafo,transistoren).
AtMega8 lauft nur, wen mann setzt 4 MHz internal Clock.
Danke,ein tolles Gerät und gute Arbeit!

Swod am 21.09.2007 - 18:08
Hallo Beni,

ich benötige für eine Aussage ein paar Details:

1. Hast Du unsere Schaltung 1:1 nachgebaut oder modifiziert? Wenn ja schick mir bitte den Schaltplan per Mail.
2. Hast Du die Fusebits im AtMega8 gesetzt? Er läuft standardmäßig auf 1MHz internal Clock.

Setz Dich am besten per Mail mit mir in Verbindung um den Fehler einzugrenzen.

Gruß
Swod

Benjamin am 21.09.2007 - 17:10
Hallo!

Ich habe den Timer eures Projekts nachgebaut aber irgendetwas funktioniert nicht richtig:

1) Wenn ich die Schaltung mit Spannung versorge schaltet das Relais sofort durch (ohne, dass man eine Taste betätigt)
2) Die Anzeige flimmert
3) Man kann keine Zeit erkennen (es sieht aus als ob auf den ersten 3 Anzeigen eine 0 und auf der letzten Anzeige eine 8 ausgegeben wird)

Könnt ihr mir vielleicht helfen, bzw. einen Tipp geben, wie ich den Fehler finden könnte?

MfG Beni (k.ben

Swod am 09.09.2007 - 11:17
Hallo zusammen,

ich hab mich mal um Richards Problem gekümmert und dabei festgestellt, dass die automatische Rückstellung in der Praxis tatsächlich nicht funktioniert. Nach ein paar Codeanpassungen und rauchenden Gehirnwindungen kann ich nun sagen: Die automatische Rückstellung funktioniert nun wunderbar. Der Quellcode auf der Seite ist bereits angepasst.

Gruß Swod

Richard am 28.08.2007 - 13:43
Hallo Leute,
ich glaub, ich krieg es nicht hin. Jetzt hab ich den Atmega8 Code in ein solches Teil gebraten aber es tut sich nichts. Nicht mal die Anzeige reagiert auch nur auf einem Segment. Wenn ich die vorletzte Taste drücke, dann rattert das Relais.
Meine Bitte: Könnte mir jemand einen Atmega8 mit der 99:59 Minutenversion "brennen", ich würde das Teil zuschicken und auch für das Rückporto sorgen - falls Kosten entstehen, übernehme ich diese. Im Voraus vielen Dank!

Gruß Richard

Swod am 06.08.2007 - 18:53
Hallo Fremder,

ohne Kontaktdaten für eventuelle Nachfragen geht hier schon mal gar nichts. Ich frage mich, ob Du wirklich an unserer Hilfe interessiert bist ??!! Letztendlich taucht eine eingegebene E-Mail-Adresse nur bei uns auf.

Swod

TKSGBR am 05.08.2007 - 14:42
Hallo,

habe mal eine Frage meine Anzeigen flimmer extrem so das ich kaum eine Zahl erkennen kann es leuchtet irgendwie alles gleichzeitig. Also jede Zahl mal auf jeder Anzeige

bitte um hilfe

Swod am 17.07.2007 - 22:02
Hallo Richard,
der PIN-kompatible Nachfolger heißt ATMega8. Der Quellcode hierfür stet ebenfalls zum Download bereit.

Gruß
Swod

Richard am 17.07.2007 - 15:23
Hallo,
ein tolles und (fast) überall verwendbares Projekt. Leider ist der AT90S4433 inzwischen abgekündigt. Weiß jemand einen Ersatztyp, welcher in diesen Print passen würde? Oder hat gar jemand noch 2 oder 3 solche Atmels?
Für rasche Antwort bin ich dankbar!

Gruß Richard

XZirrusX am 08.06.2007 - 00:28
Super Sache,,
Habe schon längere zeit sowas gesucht,da ich aber noch Frisch in dieser sache bin (anfänger)und manche sachen einfach nicht herraus finde,
wollte ich fragen ob es eine Bestückungsliste gibt,und wenn ja ob ich die bekommen könnte

gruß
XZirrusX

Bernd am 10.08.2006 - 16:59
Hi!

Also bei bei mir funktioniert die automatische Rückstellung auch nicht. Weder für den sek-quellcode noch für den min-quellcode. Ansonsten schönes projekt.

Gruß,
Bernd

Thomas am 24.07.2006 - 18:37
Sehr schönes Projekt!
Da ich es an eine vorhandene Hardware anpassen musste (im wersentlichen Relayschaltung) hab' ich ein eigenes Layout entworfen, bei dem Controller, Taster und Display jeweils auf eigenen boards untergebracht sind.
Für die fusebytes hab' ich folgendes gewählt: -fl11000000

Gruß,
thomas

Jersey am 03.07.2006 - 22:24
Hallo!
Braucht man für den ATMega8 ein anderes Layout? Falls ja, hat jemand dieses und kann es mir zusenden?
Danke und Gruß Jersey

Swod am 16.05.2006 - 13:03
Hallo Alexander,

wenn ich Dich richtig verstehe möchtest Du einen Taster, der die Zeit unetrbricht und nach nochmaligem Drücken weitermacht. Das ist natürlich möglich.

Es wird ein weiterer freier Port benötigt und der Code müsste angepasst werden --> wobei ich den Aufwand noch nicht einschätzen kann. Da ich in nächster Zeit einen vollen Terminkalender habe, werde ich mich diesem Problem vorerst nicht widmen können.

Gruß Swod

Alexander am 15.05.2006 - 17:22
Danke für deine Anmerkung. Allerdings muss ich die Zeit auch wiederum variable gestalten können. (Je nach Drittellänge). Das Einzige, was mir nn nur noch fehlen würde, ist eine Stop - TAste, die aber nur den Zeitfluss unterbricht und nicht abbricht. geht das noch??? Ich habe in dem Stromlaufplan nichts in der Art gefunden. Nur eine Reset Taste, die ich aber erst zum Ende benötige.
Gruß Alex

Hans am 10.05.2006 - 13:55
Hallo,
was hat das Projekt UV Belichtungsgerät insgesammt gekostet ?
Würde mich interesieren.

Gruß Hans

Cabal am 09.05.2006 - 18:10
Hallo Alexander

Zeiten sind möglich bis maximal 99min 59sek siehe auch das Update vom 22.08.2005. Mehrere Anzeigen an den Controller anzuschliessen ist möglich. Deine 20min können als Preset im Code hinterlegt werden, somit würde das Einstellen sogar wegfallen. Zu beachten ist, dass mehrere Anzeigen mehr Strom benötigen als der AVR alleine liefern kann. Hier wäre es notwendig eine Treiberstufe zwischen Controller und Segmentbus einzusetzen.

Gruß Cabal

Alexander am 09.05.2006 - 16:15
möchte diesen Timer für Sportanzeigetafel nutzen. lassen sich hier 20 min herunterzählen? und kann ich ihn mit weiteren kombinieren, so dass alle Zeitanzeigen synchron herunterzählen?
Gruß Alex

Swod am 05.05.2006 - 20:10
Hallo Danni,

wenn Du die Startwerte selbst anpassen möchtest, solltest Du Dir das AVR-Studio herunterladen und dann die Zeilen 122-126 anpassen (Referenzwerte). Dann alles compilieren lassen und Du hast das angepasste .HEX-File.

Gruss Swod

Daniela am 03.05.2006 - 23:36
Hallo leute ich habe ein problem und zwar mit der automatische rückstellung wie muss ich die bits stellen? bei (Atmega 8)weil die automatische rückstellung nicht geht!!!!!!!!!!!!! Gruss Danni

Swod am 16.04.2006 - 22:31
Hallo Monika,
ein LCD lässt sich über 5 Pins des Atmels ansteuern. Details kannst Du aus dem Projekt "DCF77 Funkuhr" entnehmen, bei dem so ein LCD verwendet wird.

Gruss Swod

monika am 21.03.2006 - 07:34
Hallo
wo oder wie schließe ich ein lcd (1x16 oder 2x16 Hd44780)an
grüsse monika

manfred am 06.03.2006 - 00:03
Hi danke erstmal feur deine schnelle antwort.
Ja habe ich, das mit der (2 min) alternative hört sich gut an währe nich schlecht! oder muss ich was an der Konfigurationsbits machen wenn ja wie setzen? (ich habe pony Pro)Gruss manfred

Swod am 05.03.2006 - 20:45
Hallo Manfred,

hast Du die HEX-Dateien ..._automatische_Rückstellung verwendet?
Es sollte dann folgendes Scenario auftreten: Nach dem Einschalten 40 Sek. Der Wert kann geändert werden auf z.B. 2 Min. Nach dem Herunterzählen sollte er dann wieder auf 2 Min zurückspringen.
Das ganze klappt nur solange wie der Atmel nicht resettet wird. Dann beginnt das Spiel wieder bei 40 Sek.

Als Alternative biete ich an, HEX-Dateien mit den gewünschten Startwerten auf Anfrage bereitzustellen.

Gruß Sw

manfred am 04.03.2006 - 16:39
Hi danke erstmal für die schnelle antwort.
Wenn ich Z.B. 2min eingebe und dann auf start drücke dann zählt er rückwärts auf 0.Ist ja ok aber der speichert die eingegebene zeit nicht !!? Was muss ich tun?
Gruss manfred

Swod am 04.03.2006 - 13:48
Hallo Manfred,

die automatische Rückstellung ist in der ZIP-Datei für den AtMega (siehe oben) bereits eingebaut. Ich konnte sie halt nicht in der Praxis testen.
Was genau funktioniert dabei nicht bzw. wie stellt such Dein Problem dar?

Gruss Swod

manfred am 04.03.2006 - 07:19
HI an alle
ich habe schon die hex datei,ich habe aber jezt ein anderes proplem muss ich auch den eeprom programmieren (wenn ja wie!) weil die automatische-rückstellung nich geht !!!
Gruß manfred

manfred am 04.03.2006 - 05:13
HI an alle
wo bekomme ich die fertige hex datei für den atmega 8!!

Cabal am 28.02.2006 - 21:53
Ja

genauso wie es im Datemblatt steht :)

The calibrated internal RC Oscillator provides a fixed 1.0, 2.0, 4.0, or 8.0 MHz clock. All frequencies are nominal values at 5V and 25°C. This clock may be selected as the system clock by programming the CKSEL Fuses as shown in Table 9. If selected, it will operate with no external components.

Aber ich würde auf alle Fälle den Platz für einen Quarz oder Oszillator auf der Platine freihalten.

Gruss Cabal

Christian Engel am 28.02.2006 - 19:51
Hallo Cabal,

vielen Dank für die schnelle Antwort.
Heisst das, wenn ich den internen Takt verwende, kann ich mir den externen Takt an PIN 9 des µC "einsparen" und den Oszillator entfallen lassen?

Gruß

Christian


Cabal am 28.02.2006 - 19:44
Hi

also wenn es dir nicht auf die ultragenaue Sekunde ankommt, sollte es der interne Oszillator auch tun. Wenn du das Programm in einen "ungefuseten" Mega8 lädst muss das funktionieren. Allerdings läuft die Zeit um den Faktor 4 zu langsam und die Anzeige kann flimmern. Wenn das klappt, dann die Fuse auf intern 4MHz umstellen. Sollte das zu ungenau sein antweder das Kapitel Calibration Bytes im Datenblatt lesen oder 4MHz externen Takt dranbauen.

Gruss Cabal

Christian Engel am 28.02.2006 - 19:01
Hallo,

vielen Dank für die Hinweise zu den Bauteilwerten. Bräuchte jetzt nur noch etwas Nachhilfe in Sachen ATmega8.

Gehe ich richtig in der Annahme, dass ich den externen Oszillator/Takt "einschalten" sollte oder kann ich ggf. den externen Oszillator entfallen lassen und den µC internen Takt verwenden?

Gibt es weitere "Vorgaben", wie ich die einzelnen FUSE-Bits zu setzen habe?

Sorry, bin relativ neu im AVR-Bereich, so dass manche Fragen auch etwas "naiv" sein können.

Gruß

Horst am 27.02.2006 - 10:15
Danke an alle, die mir geantwortet haben. Ich bekomme einen ATmega programmiert.
Gruss Horst

Horst am 25.02.2006 - 11:56
Das ist es, wonach ich suche. Aber woher bekomme ich einen fertig programmierten Atmega ? Ich bin Rentner und raffe das ohnehin nicht mehr, bin aber in der Elektronik etwas vorbelastet. Wer kann helfen ? Selbstverständlich nicht geschenkt.
Gruß
Horst

Swod am 23.02.2006 - 16:45
Hallo Christian,

R6 bis R13 haben 220 OHM, C2 hat 100 nF. Für T1 bis T5 nimmst Du welche der Bauform TO92 (Bestellnummer Reichelt BF 240). Sie müssen lediglich einen Emitterstrom von >= 20mA vertragen. Die Schaltung läuft genauso am AtMega8 (Quellcode ist ebenfalls oben eingestellt). Zwecks Layout muss ich erst mal mit Cabal sprechen. Sollten wir ihn veröffentlichen, werden wir ihn ebenfalls zum Download einstellen.

Gruss Swod

Christian Engel am 23.02.2006 - 05:45
Hallo,

habe mit Begeisterung dieses "Projekt gefunden"!
Habe allerdings noch "Anfängerfragen"!
Kann ich Schaltplan einige Angaben nicht erkennen/finden:
- R6 bis R13 = 220 Ohm?
- C2 =100 ? Farad?
- Welche Transistoren für T1 bis T5?
Mir würden Hinweise, wo ich entsprechende Informationen ablesen kann reichen.
Kann die Schaltung mit gleichem Pinning am µC mt dem ATmega8 verwendet werden?
Kann mir ggf. jemand das Layout der Platine zur Verfügung stellen?

Gruß und vielen Dank im V

peterscha2002 am 22.02.2006 - 23:40
ich suche nach der innenschaltung von engiesparlampen und bitte um deren überlassung, so sie vorliegt. danke, peterscha

Swod am 21.12.2005 - 20:33
Hallo Thomas,

Ich habe die Programmierung etwas abgeändert. In den Dateien mit „automatischer Rückstellung“ merkt sich der Controller

die Startwerte und setzt sie nach Timerablauf wieder zurück.



Ich konnte es nur per Simulation prüfen und hoffe, dass es in der Praxis auch funktioniert.

Viel Spass damit

Swod

Thomas am 28.11.2005 - 18:08
Hallo erstmal,

sehr interresantes Projekt.
Ich würde es gerne etwas abwandeln.
Ich brauche einen Timer der zwar nach der eingestellten Zeit das Relais abschaltet, aber die zeit auf der Anzeige
stehen bleibt. So kann ich den Timer erneut Starten ohne
die Zeit neu einzustellen. Geht so etwas mit geringen
Änderungen im Programm. Ich kenne mich nicht so mit der
Programmierung aus. Über einen heißen Tipp wäre ich dankbar.

Danke Thomas D aus O

Cabal am 20.01.2005 - 21:52
Hi Ferdinand

mixen würde ich die Teile nicht. Wenn du 8W Röhren hast versuch die dazu passende E-Sparlampe zu bekommen wenn das nicht klappt nimm die nächst größere z.B. 11W.

Ansonsten gilt:
Personen ohne entsprechende Kenntnisse im Umgang mit Netzspannung, wird ausdrücklich vom Nachbau abgeraten!! Für Fehler oder Unfälle, die auf falsche oder falsch verstandene Beschreibungen dieser Website zurückzuführen sind, übernimmt der Autor keine Haftung.

Gruss Cabal

Ferdinand am 18.01.2005 - 22:39
hi

kan man die elektronik der sparlampen mit unter schidlicher leistung nemen z.b. 11W u. 15W oder 8W

oder müsen die alle die selben leistungen haben

wen ich 8W UV-Rören neme kan ich dan die elektronik einer 15W oder 11W sparlampe nemen

Danke
by Ferdinand

Sven am 17.10.2004 - 20:30
Super Projekt!
Ich habe es auch nachgebaut, allerdings mit einem AtMega8, die Sowftware habe ich mir mit Bascom neu geschrieben.
Läuft echt super!! Danke!!!!
Viele Grüße aus Berlin!
Sven

P.S.: Das war mein erstes µC Projekt, aber nicht mein Letztes!

mücke am 10.08.2004 - 10:27
Sehr schönes Projekt!!!
Habe es nachgebaut und es funktioniert prima.
Vielen Dank für die Anregungen.
Gruß
mücke

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